Spendenaufruf - 01 1104 braucht Ihre Unterstützung!

 

 

 

 

 

 

Impressum

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01 1104 soll orginal und unverfälscht im Stil der 60/70er Jahre unter Dampf stehen!

Front

So wie 01 1104 bei der Deutschen Bundesbahn bis in die 70er Jahre Höchstleistungen erbracht hat, soll sie wieder unter Dampf gesetzt werden, als authentische klassische deutsche Schnellzugdampflok. Betriebsfähig, sozusagen als lebendiges Stahltier, soll sie jung und alt in ihren Bann ziehen.
Wie, wenn nicht durch den seit Anbeginn beeindruckenden Auftritt einer schwer arbeitenden Dampflokomotive, durch tonnenschweren Stahl, durch Feuer, Wasser, Dampf, durch donnernden Auspuffschlag, kann die Begeisterung für anfassbare, begreifbare und nachhaltige Ingenieurskunst besser geweckt werden? Hinter der Idee zu diesem Projekt stehen z.B. junge Ingenieure, die moderne E- Loks konstruieren, aber auch Menschen, die noch von der Erinnerung an die Dampfzeit geprägt sind.
Allen gemeinsam ist die Motivation, ein solches Kunstwerk des Maschinenbaus auch für zukünftige Generationen am Leben zu erhalten. Schließen Sie sich an!

Das Projekt - intelligent organisiert und in die Stiftung integriert

Die Lokomotive befindet sich zum Zeitpunkt des Projektstarts in der Hand des Vereins Faszination Dampf e.V., welcher eng mit der Eisenbahnstiftung Joachim Schmidt zusammenarbeitet. Diese Kombination bietet mit ihrem Zweck der Nachhaltigkeit und ihrer Seriosität die geeignete Plattform zur kontinuierlichen Projektarbeit. Sie öffnet Türen zu sachkundigen Unterstützern und stellt das vertragliche und rechtliche Fundament dar. Zudem schafft die Stiftung die Möglichkeit für Spender und Gönner, ihre Zuwendungen zielgerichtet und gemeinnützig verwendet zu sehen.

Zuwendungen an die Stiftung ebenso wie an den Verein können in voller Höhe und über mehrere Jahre hinweg steuerlich geltend gemacht werden. Damit ist die denkbar beste Rahmenorganisation geschaffen, die uns eine ehrenamtliche Projektarbeit, gefördert von Sach- und Geldspenden, ermöglicht.
Weiter ist das Vorhaben als Projekt organisiert. Da es mit seiner Größe und Komplexität schlicht nicht durch einen Einzelnen zu handhaben und der überwiegende Teil der aktiv Mitwirkenden berufstätig ist, führen wir es untergliedert in Teilprojekte, für welche sich die einzelnen Teammitglieder verantwortlich sehen.

Die Inbetriebnahme wird uns Engagement bei ganz verschiedenen Aufgaben abverlangen, regional weit verteilt und vielleicht auch über Landesgrenzen hinweg. Eine Lokomotive wie 01 1104 wird nicht an einem Ort als Ganzes aufgearbeitet werden können, die überregional aufzusuchenden Fachfirmen und Experten bedürfen nach unserem Konzept sicherlich der regionalen Präsenz von Verantwortlichen. Die sich folglich ergebenden Teilprojekte werden von einem Kernteam definiert und auf die Mitarbeiter aufgeteilt, wobei im Rahmen der Gesamtprojektleitung die einzelnen Pfade der Wiederaufarbeitungsphase zusammengehalten und überwacht werden.

Mitarbeiten!

Wer unser einmaliges Projekt mit eigenen Händen unterstützen möchte, dabei sein will, wie eine 01.10 wieder zum Leben erweckt wird, wer nicht nur konsumieren, sondern schaffen möchte, der ist herzlich eingeladen, nach Crailsheim zu kommen und mit anzupacken! Wir sind ein junges Team mit Mitgliedern aus dem gesamten Bundesgebiet und unterschiedlichen beruflichen Hintergründen.

Einfach per Email (info(at)faszination-dampf.de) vorab anmelden und einen Arbeitseinsatz abstimmen. Vor Ort trifft man auf Geselligkeit, gemütliche Atmosphäre im Team in und um unseren Mannschaftswagen und produktive Teamarbeit an der Lok.
Wir freuen uns auf euch!  

Aufarbeitung, Organisation, Pflege und Betrieb einer Schnellzugdampflok sind keine Herausforderung für einige Wenige, schon gar nicht dann, wenn die Lokomotive bei allen heutzutage vorhandenen Hindernissen auch später im Betriebsalltag im ganzen Land (und über Landesgrenzen hinweg) eingesetzt werden soll.

Was verbindet hier junge Studenten, aufstrebende Ingenieure, Oberstudienräte oder Mathematiker, Unternehmer, Redakteure und viele weitere Menschen unterschiedlichster Berufsgruppen? Es ist die Begeisterung für erlebbare Technik, die Faszination für die vielleicht beeindruckendste Form der Dampfmaschine, eine Verzauberung  vor allem auch durch die überregional bekannte Baureihe 01.10.

Die Mitglieder unseres Teams für die 01 1104 finden sich in ganz Deutschland, wodurch Kontakte in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik regional geknüpft und genutzt werden können. Für die Aufarbeitung und auch den späteren Einsatz der Maschine erweist sich diese weitläufige Aufgliederung unserer Gruppe als Vorteil, da es überall im Land begeisterte Menschen gibt, die sich regional für die Belange unseres Projektes einsetzen. Damit ist erst die komplexe Aufarbeitung bis in die (Lehr-)Werkstätten und Kleinstbetriebe hinein möglich und der spätere, überregionale Betrieb und die Präsentation der Lok organisierbar.

Auf diesen Seiten finden Sie unsere Projektfortschrittsberichte aus den Jahren 2011 - 2015:

11.12.2015

Die EWK haben die Kolben fertig bearbeitet und überdreht, auch wenn es noch dauern wird, warten diese nun auf den Einbau:

Da der Tender den Winter über im Freien steht, haben wir diesen mit einer großen Plane abgedeckt, damit er vor Witterung halbwegs geschützt ist:

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht sofort zu erkennen ist, ist die mühsame Reinigung des Rahmens immer mehr von Erfolg gekrönt. An vielen Stellen sind wir bereits soweit, dass grundiert werden kann:

Auch in Crailsheim wird weiter gearbeitet, so wurde die Pneumatik der Ölklappenbetätigung weiter zerlegt und mit der Aufarbeitung begonnen:

19.11.2015

Ein Fernsehteam des Westdeutschen Rundfunks (WDR) hat uns mittlerweile auch schon in Krefeld besucht. Der Beitrag wurde...

Posted by Faszination Dampf e.V. on Donnerstag, 19. November 2015

 

10.11.2015

Auch in Crailsheim geht es voran, das soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Der Öltank steht mittlerweile neben unserer Köf im Schuppen, ist mittlerweile fast komplett entrostet, von alter Farbe und vor allem von alten Ölschichten befreit:

31.10.2015

Anbei wieder ein paar Aktuelle Bilder. Durch die Eisenbahnwerkstätten Krefeld wird die rechte Schieberbuchse ausgedreht:

Das Drehgestell wurde mittlerweile durch die EWK gereinigt. Anschließend wurde mit der Zerlegung begonnen: 

Blick auf das am rechten Zylinder montierte Bohrwerk der EWK : 

Der gereinigte Kuppelkasten, bald kann hier grundiert werden. 

Die ausgebauten Schieber sowie zwei neuwertige Schieberkörper als Ersatz. Die Ersatzschieberkörper wurden damals 1974 mit der Lok mit nach England gegeben, als hätte man geahnt, dass die Lok irgendwann wieder in Betrieb geht...: 

Auch der linke Zylinder muss ausgedreht werden, die Laufbahn des Kolbens ist riefig:

18.10.2015

An unserer Lok sind dank EWK laufend Fortschritte zu verzeichnen. So wurden diverse Bohrungen im Federausgleich aufgeschweißt und die Teile anschließend sandgestrahlt und grundiert. Aktuell warten die Teile des Federausgleichs darauf ausgespindelt und mit neuen Buchsen versehen zu werden:

Auch wurde das rechte Führerhausseitenblech aufgearbeitet, hier konnte erfolgreich dank der EWK auf die bestehende Substanz der Lokomotive zurückgegriffen werden ohne gleich Teile und Komponenten komplett neu bauen zu müssen:

Kolbenstangen, Zapfen und Achswellen und der Stangensatz der Lokomotive wurden mittlerweile rissgeprüft und für gut befunden:

Die Rollenlager sind mittlerweile gereinigt und befinden sich zur Befundung und Aufarbeitung beim Lager-Hersteller. Wir müssen leider davon ausgehen, dass einige Lager ersetzt werden müssen:

Ungewöhnliche Ansicht der Zylinderbaugruppe:

Blick auf die Achslager der Lokomotive, die sich erstaunlicherweise, zumindest auf den ersten Blick, noch in gutem Zustand befinden:

 

06.10.2015

Am 28.9. wurde der von Faszination Dampf e.V. von der DB erworbene Güterwagen gbs-uv 254 vom bisherigen Standort Hof abgeholt. Er wird am Standort Crailsheim einer Hauptuntersuchung unterzogen und soll äußerlich authentisch aufgearbeitet als Werkstatt/Lagerwagen zur Verfügung stehen. Wir danken der Pressnitztalbahn aus Jöhstadt für die Unterstützung bei der Überführung:

27.09.2015:

 

Die örtliche Presse ist nun auch in Krefeld auf uns aufmerksam geworden... http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/profis-und-liebhaber-wollen-der-lok-wieder-dampf-machen-1.2023084

 

10.09.2015:

Mittlerweile ist 01 1104 seit 12.07. bei EWK in Krefeld und es wurde schon fleißig daran gearbeitet.

Die Lok wurde ausgeachst und das Fahrwerk weiter zerlegt. EWK kann so alle Fahrwerkskomponenten befunden und mit der Aufarbeitung beginnen. Wir selbst sind mittlerweile regelmäßig samstags vor Ort und unterstützen die Arbeiten der EWK.

Da auch Federausgleich und Steuerung mittlerweile ausgebaut sind, konnten wir nun die Stellen von Farbe und Schmutz befreien, die bisher nicht oder nur schwer zugänglich waren:

Das ausgebaute Vorlaufdrehgestell:

Auch der Stangensatz wurde mittlerweile weiter zerlegt und gereinigt:

Am 12.07.2015 wurde 01 1104 von Crailsheim nach Krefeld überführt. Dazu wurde an den Wochenenden und Tagen zuvor die Lauffähigkeit von Lok und Übernachtungswagen hergestellt und alles weitere vorbereitet. Die Überführung selbst wurde mit unserem Partner Nostalgiezugreisen.de durchgeführt, hierfür nochmals unser herzlicher Dank! Nachfolgend ein paar Bilder von der Überführung.

Der Überführungszug abfahrbereit in Crailsheim.

Blick vom Führerstand unterwegs zwischen Würzburg und Aschaffenburg.

Überholungshalt hinter Mainz.

Mit dem Rheingold im Rheintal.

Gut angekommen in Krefeld.

In Krefeld wird bei den Eisenbahnwerkstätten Krefeld (EWK) an unserer Lok die Fahrwerks-Hauptuntersuchung durchgeführt.

Hierzu benötigen wir wie immer jede helfende Hand und vor allem Spenden, um die anstehenden Arbeiten durch Dritte durchführen lassen zu können.

Daher Spenden Sie bitte - auch ein noch so kleiner Beitrag hilft uns bei der Bewältigung der nächsten Arbeiten:

---> Spendenseite <---

16.06.2015

Mittlerweile wurde der isolierte und wieder verkleidete Langkessel gundiert und lackiert, die aufgearbeiteten Armaturen und Rohre wurden am Langkessel wieder angebracht und die Rohre mit Isolierung versehen:

Die neuen Batterien wurden im Übernachtungswagen in den Batteriekasten verbracht, die 24V-Ladeanlage wurde geprüft und in Betrieb genommen, der aufgearbeitete Achsgenerator wurde angebracht und angeschlossen. Die letzten Arbeiten zur Bremsrevision wurden abgeschlossen, unser Übernachtungswagen verfügt nun auch über eine 10bar-Leitung:

Das Führerhaus ist nun auch von außen und von innen mit einer ersten Lackschicht versehen:

Bereits im März diesen Jahres wurde der noch in der Lok verbliebene mechanische Teil der Bremse ausgebaut. Dazu wurde in einer konzentrierten Aktion Treib. und Kuppelstangen abgebaut, die Bremsteile ausgebaut und anschließend die Stangen wieder angebaut. Ebenfalls wurden die Kolbenstangen ausgebaut.

So präsentiert sich die Lok nun wieder mit ihren Stangen, aber ohne Bremsgestänge. Lediglich die mittlere Treibstange wurde für die Überführung zum Ausbesserungswerk ausgebaut:

Am Übernachtungswagen wurde der Batteriekasten instandgesetzt und mit neuem Holz versehen. Die neuen Batterien können eingebaut werden.

25.01.2015:

Trotz teils eisiger Temperaturen wurde auch im Januar weiter an 01 1104 gearbeitet. Die Verkleidungsbleche des Langkessels wurden zum Einbau vorbereitet, der Langkessel wurde mit Isolierung versehen und die Bleche bereits wieder teilweise montiert:

Die vordere Luftklappe wurde neu gefertigt und diverse Verkleidungsbleche wurden ausgebessert:

Es wurde der Einbau des Funkgerätes vorbereitet, das Gehäuse des Bedienteils wurde an entsprechender Stelle befestigt, die Antenne wurde angebaut und im Tenderkasten der Einbau des Funkgerätes vorbereitet.

26.12.2014:

Die ruhigeren Feiertage sollen mal wieder für ein paar Neuigkeiten auf unserer Homepage verwendet werden.

Unser Übernachtungswagen steht mittlerweile wieder auf eigenen Achsen. Dazu wurden die sandgestrahlten Drehgestelle erst grundiert, lackiert und dann wieder zusammengebaut und wieder an ihren angestammten Platz unter dem Wagen verbracht, parallel wurde der Wagen mit einer durchgehenden Haupfluftbehälterleitung versehen:

Aber auch an der Lok und den aufzuarbeitenden Komponenten wurde weitergearbeitet. So konnte beispielsweise die vollständige Aufarbeitung der Lichtmaschine abgeschlossen werden. Unser herzlicher Dank gilt dabei Herrn Ritz von Elektromotoren Ritz in Amberg sowie den weiteren Amberger Kollegen!

27.10.2014:

Auch wenn auf unserer Homepage schon längere Zeit keine Aktualisierung stattfand, waren wir natürlich nicht untätig. Sowohl an 01 1104 als auch an unserem Übernachtungswagen sind deutliche Fortschritte zu erkennen.

01 1104:

Die Lokomotive ist mittlerweile von sämtlicher Farbe befreit und zeigt sich hier mal wieder kurz dem Tageslicht:

Der Tender ist im Inneren bereits komplett sandgestrahlt und mit einer Rostschutzfarbe versehen. Aktuell werden vereinzelt neue Schwallbleche angefertigt und anschließend im Tender wieder eingebracht.

Natürlich läuft auch die Aufarbeitung diverser Kleinteile weiter:

Übernachtungswagen:

In enger Zusammenarbeit mit den Kollegen der DBK e.V. haben wir uns entschlossen, auch mit der Hauptuntersuchung unseres Übernachtungs- und Begleiterwagens zu beginnen:

Dazu wurden alle Bremskomponenten abgebaut und der Aufarbeitung durch Fachwerkstätten zugeführt:

Parallel dazu wurden am Wagen einige Roststellen ausgebessert und neue Bleche und vereinzelte Träger eingesetzt:

Anschließend wurde der Wagen mittels der im Bw Crailsheim vorhandenen Hebebockanlage von seinen Drehgestellen gehoben, die Drehgestelle zerlegt und ausgeachst und sandgestrahlt. Nach erfolgte Befundung und Behebung einzelne Punkte konnte bereits mit Grundierung, Lackierung und Zusammenbau der Drehgestelle begonnen werden:

15.05.2014

Ein wichtiges Teilprojekt ist auch die gesamte Elektrik von Lok und Tender. Als erster Schritt wurde der Ist-Zustand erfasst und ein digitaler Stromlaufplan erstellt. Mittlerweile sind an Lok und Tender alle alten Kabel entfernt und neue Kabel eingezogen worden:

In der Rauchkammer und an der Rauchkammer-Türe wurde ebenfalls mit der Sanierung begonnen. Der vorhandene Beton wurde entfernt und es die zu ersetzenden Bleche wurden herausgetrennt. Das Prallblech an der Rauchkammertüre wird gerade neu angefertigt und anschließend wieder angebracht. An der Rauchkammer-Türe Selbst wurde das Blech innen teilweise ersetzt.

 

Der Tender wurde mittlerweile wieder von der Lok getrennt zum Sandstrahlen zeitweise ins freie gestellt. Parallel dazu werden die bereits ausgebauten Schwallbleche neu angefertigt, so dass nach dem Sandstrahlen mit dem Einbau der neuen Bleche fortgefahren werden kann:

Da der Platz des Tenders nun im Schuppengleis zeitweise frei ist, steht dort unsere sonst geschützt unter Planen abgestellte Köf 6525. Auf unserem Stand im Lokschuppen bietet sich daher folgendes Bild:

Auch am Öltank schreiten die Arbeiten voran. Dieser ist ja seit geraumer Zeit aus von seinem angestammten Platz entfernt. Die Armaturen wurden vollständig abgebaut und Schritt für Schritt zur Aufarbeitung zugeführt. Die Heizschlangen wurden ausgebaut und befundet:

Auch die schier endlose Anzahl an aufzuarbeitenden Kleinteilen, Verrohrungen und Verkleidungsbleche wird doch merklich weniger, da nach und nach vieles aufgearbeitet und grundiert wird:

09.04.2014

Der relativ milde Winter wurde intensiv genutzt um an 01 1104 weiter zu arbeiten.

Als wichtiger Schritt zur Kesselhauptuntersuchung wurde nun der restliche Rohrsatz ausgebaut, so dass im inneren des Kessels ein recht ungewöhnlicher Anblick herrscht.

Der Kessel wurde innen gründlich gesäubert und wird im nächsten Schritt nochmals vom Kesselsachverständigen befundet.

Der neue Rohrsatz wurde bereits beschafft und befindet sich aktuell in der Phase der Vorbereitung zum Einbau.

Deutliche Fortschritte machen auch die Arbeiten am Tender. Nachdem bei der letzten Aktualisierung vom Ausbau des Öltanks berichtet wurde, haben mittlerweile die intensiven Blecharbeiten am Tenderkasten begonnen.

Stets weiter voran schreitet auch die Aufarbeitung der diversen Kleinteile und Armaturen. Mittlerweile ist ein Großteil der vom Kessel abgebauten Kleinteile aufgearbeitet und bereits grundiert worden.

26.12.2013

Trotz sinkender Temperaturen wurde auch im Herbst und Winter 2013 an 01 1104 gearbeitet. Als wichtiger Schritt zur Aufarbeitung des Tenders wurde der Öltank aus dem Tender gehoben. Dazu wurde die Lok vor den Schuppen gezogen und der Öltank durch einen Kran herausgehoben.

Nach Ausbau des Tanks erinnert die Ansicht doch sehr stark an die kohlegefeuerte Variante der Baureihe 01.10:

Nach Ausbau des Tanks wurde auch bereits mit der Instandsetzung der Tenderbleche und der Tenderrückwand begonnen:

 

Mittlerweile wurde auch der alte Überhitzersatz zerlegt. Zumindest teilweise können die Umkehrenden wiederverwendet werden, dazu wurden sie geprüft, gereinigt und bis zum Einbau in den neuen Überhitzersatz eingelagert:

24.10.2013

Der Kessel der Lok ist mittlerweile komplett mit einer speziellen Rostschutz-Grundierung versehen.

An dieser Stelle sei auch ein Dank an den Farbenhersteller RLM-Farben zu richten, welcher uns sehr unterstützt hat bei der Auswahl der geeigneten Materialien. Auf der Hersteller-Homepage wurde sogar ein kurzer Bericht über unser Projekt verfasst --> Link!

Selbstverständlich geht auch die Aufarbeitung der Armaturen und Kleinteile voran:

Große Fortschritte macht auch das Teilprojekt "Ausbau des Ölbehälter". In einem ersten Schritt wurde der letzte Rest Schweröl aus dem Ölsumpf abgelassen, so dass der Öltank nun komplett leer ist. Anschließend wurden alle Armaturen am Öltank abgebaut und die Befestigungen gelöst, so dass im nächsten Schritt der Öltank ausgebaut werden kann:

 

Auch am Führerraus geht es voran. Die durchgerosteten Dachlüfter wurden instand gesetzt und wieder eingebaut. Weitere kleine Blecharbeiten wurden durchgeführt, so dass nun alle Roststellen beseitigt sind:

09.06.2013

Mittlerweile konnte ein Großteil des Führerhauses grundiert werden. Die Bilder zeigen das Führerhaus vor und nach dem Grundieren.

Ebenfalls wurden Steh- und Langkessel mit Korrosionsschutz versehen:

17.03.2013

Die Aufarbeitung des Führerhauses macht weiter große Forschritte. Die Dachlüfter wurden ausgebaut und werden instand gesetzt. Alle Bleche sind von alter Farbe und Schmutz befreit und warten darauf neu lackiert zu werden. Der alte Führerhausboden wurde entfernt. Als nächster Schritt wird noch das rechte Seitenblech ersetzt werden.

Was bei der Aufarbeitung alles zum Vorschein kommt. Ob das Bier gar bei der letzten Schicht zum Feierabend getrunken wurde?

07.12.2012

Steh- und Langkessel der Lok sind mittlerweile komplett entkleidet, Teile des Umlaufs abgebaut:

Langkessel

Die Aufarbeitung der Armaturen geht auch weiter voran. Gewindebolzen wurden ersetzt, Ventilsitze nachgeschafft und die Kegel überdreht. Parallel dazu wurden die Ventilgehäuse entrostet und mit hitzebeständiger Farbe lackiert:

Ventile

Einige Stehbolzen sowie Teile des Rohrsatzes wurden ausgebaut:

Dankenswerterweise konnten wir rechtzeitig zum Wintereinbruch die Zentral-Heizung unseres Übernachtungswagens wieder in Betrieb nehmen. Einem geselligen Beisammensein am Abend des Arbeitseinsatzes oder einer kurzen Pause zum Aufwärmen während den Wintermonaten steht jetzt nichts mehr im Wege.

 

25.08.2012:

In der Zwischenzeit ist der Kessel vollständig entkleidet, die Überhitzer sind ausgebaut, sämtliche Armaturen sind demontiert und bereits aufgearbeitet oder in Aufarbeitung, die als zu tauschen identifizierten Stehbolzen sind vorbereitet und die pneumatischen Bremskomponenten sind entnommen und der Aufarbeitung zugeführt.

Führerstand

Büchse

Team

 

Der Kessel wartet nun auf einen weiteren Begutachtungstermin mit einem Kesselprüfer, um den finalen Arbeitsaufwand und die nächsten Schritte festzulegen und anzugehen.    

vor dem Haus

Kessel entkleidet

01 1104 (26.12.2011):

Die gesamte Lokomotive wurde durch mehrere Fachwerkstätten befundet, um Angebote zur betriebsfähigen Aufarbeitung einzuholen.

Befundung der Lok

Parallel dazu wurde mit der Kesselaufarbeitung begonnen, Stehbolzen wurden gebohrt und einzelne Armaturen wurden aufgearbeitet:

Stehbolzen bohren

Stehbolzen bohren

Stehbolzen bohren

Teil des Teams nach der Arbeit

 

Übernachtungswagen (26.12.2011):

Am Übernachtungswagen wurde die Elektrik auf Vordermann gebracht, sowie Wasserversorgung inklusive der Dusche in Betrieb genommen. Die Betten wurden teilweise mit neuen Matratzen versehen. Die Fensterrahmen wurden abgeschliffen und neu lackiert. Allgemein ist der Übernachtungswagen nun deutlich wohnlicher.

Übernachtungswagen

Übernachtungswagen

Auf diesen Seiten werden aktuelle Bilder und Themen zum Projektfortschritt präsentiert.

06.11.2017

Zylinderverkleidungsbleche:
Parallel zu den großen Baustellen entstehen bei der Firma Z-Blech in Zerbst prominente und in Summe nicht weniger komplexe Blechteile, die Zylinderverkleidungen. Wir hatten uns letztlich entschieden, die stark verbeulten und an den Schnittstellen auch verrosteten und ausgefransten Bleche zu erneuern. Hierfür hat einer unserer Mitstreiter die Firma Z-Blech vermittelt und motiviert, in einer tollen und aufwändigen Aktion mit Lehrwerkstatt-Einbindung die Bleche anhand der Originalzeichnung zunächst im 3D entstehen zu lassen. Nach Prüfung gegen die teilweise noch vorhandenen alten Teile werden die ca. 35 (!!!) Einzelteile pro Seite gelasert, gewalzt und bereits teilweise in originaler Nietbauweise verbunden. Das damit entstehende Blech-Puzzle sollte sich dann über einer Schicht Isolierung um die diversen Anschlüsse, Ein- und Ausströmrohre und Entwässerungsleitungen legen und montieren lassen. Herzlichen Dank an die Kollegen der Firma Z-Blech in Zerbst:

Unser Radsatz in Norderstedt ist bereits fertig gestellt und wartet auf Abnahme durch die EWK. Eine herausragende Aktion mit einzigartiger Unterstützung durch Metalock, die ihren Abschluss sicherlich in einer nochmals geselligen und öffentlichkeitswirksamen Abholaktion findet.

In Krefeld ist der Tender seit Mitte Oktober nun endlich in Arbeit, ausgeachst und teilweise bereits befundet. Dies war nicht zuletzt auch möglich, da wir als Verein die EWK bei der Akquirierung von neuen Mitarbeitern unterstützt haben.
Dafür warten auf uns als Verein nun nicht unerwartet wieder die üblichen Baustellen. Jede Menge Dreck, Rost, Schmodder am Tender, insbesondere an dessen Fahrwerk und Drehgestell zu entfernen. Leider auch final offenbart hat sich die Notwendigkeit, die Tenderradsätze neu bereifen zu müssen, was deutlich fünfstellig zu Buche schlagen wird.

In Crailsheim konzentrierten sich die Arbeiten auf die Fertigstellung, sprich Lackierung der Bremsgestängeteile, die nun in erstem Rot erstrahlen und damit im wesentlichen konserviert sind für die weitere Einzelbearbeitung. Nebenbei sind diverse Einzelzeile lackiert worden, prominent hierbei sicher die grundierten Windleitbleche aber auch die ersten weiteren Kesselverkleidungsbleche. Diese werden von uns auf der Innenseite nochmals mit hoch beständiger Gittermastfarbe beschichtet, um eine optimale Konservierung zu erreichen. Am Öltank ging die Montage los, so sind die ersten Teile der Klappenpneumatik hinten wieder montiert, sowie die große Heizschlange für eine Druckprobe angeschlossen.

10.10.2017

Dank der großzügigen Unterstützung der Firma Metalock in Norderstedt, mit der wir seit dem Frühjahr dazu in Kontakt stehen, können wir den Schenkel der Kropfachse bearbeiten. Metalock kann die Unterstützung unter Einbindung deren Lehrwerkstatt jedoch nur darstellen, wenn der Radsatz in Schleswig-Holstein – wo der Rest der Lok ja dann auch zumindest temporär hin gehört – vor Ort steht.

Über unseren Mitstreiter Thomas Schnier konnten wir die Firma Hoffmann gewinnen, uns einen (sogar historischen) LKW kostenlos zur Verfügung zu stellen, auf den ein Kran der Firma Schweri zu einem entgegenkommenden Preis den Radsatz in Krefeld gesetzt hat.

Vergangene Woche wurde daher die Achse in Krefeld verladen und nach Norderstedt transportiert. Dort gehen nun die Arbeiten mit eigens angefertigten Werkzeugen los und werden voraussichtlich Ende Oktober fertig gestellt sein.

Wir danken ganz besonders und herzlich der Firma Metalock, der Firma Hoffmann für die kostenlose Stellung des LKW und der Firma Schweri für den entgegenkommenden Preis. Und natürlich allen, die tatkräftig mitgewirkt haben! Toll zu sehen, was man erreichen kann, wenn man etwas anpackt!

 

30.09.2017:

Der Rahmen ist jetzt durchgehend von vorne bis hinten rot! Optisch auf alle Fälle eine Augenweide. Auch unzugängliche Bereiche unterhalb des Stehkessels sind nun fertig bearbeitet.

Der Schlepptender T38 konnte „untenrum“ kräftig abgedampft werden. Er ist jetzt zum Ausachsen vorbereitet.
Die EWK hat vor, den Tender, nachdem dieser nun zwei Jahre unangetastet in der Ecke stand, zügig anzugehen, da im Moment ausreichend Personal zur Verfügung steht. Nicht zuletzt auch, weil wir selbst auf die Terminlage drängen und Personal beisteuern. Das folgende Bild wurde uns freundlicherweise von EWK zur Verfügung gestellt:

13.08.2017:

An der Lok ist ein von uns lang ersehnter Meilenstein erreicht, der sicherlich für sich mehr optischen Charakter hat, hinter dem aber auch der Abschluss der aufwändigen technischen Arbeiten steht. Der Rahmen strahlt wieder in RAL 3002, Karminrot!

Dafür sind von der EWK alle zu erneuernden Passschrauben eingesetzt sowie der Stehkesselträger repariert und angebaut. Von unserer Seite waren aufwändige und gründliche Reinigungsarbeiten sowie die Lackarbeiten selbst notwendig.


Parallel hat EWK am Kessel weiter gearbeitet sowie die Luftschächte und die Luftklappen erneuert und montiert.

Leider geht es seitens EWK in Krefeld in Summe nur sehr schleppend voran. Die Baustellen in Crailsheim haben wir unterdessen selbst in der Hand und entsprechend geht es auch voran. Am Gbs-uv kann sukzessive Feintuning vorgenommen werden. So sind auch die Pufferbohlen und Puffer saniert und lackiert. Zudem sind die CBC Wassertanks beschafft, die im Gbs als zusätzlicher Wasservorrat für die Lok später mitgeführt werden.

06.07.2017:

In Krefeld geht es durch EWK an der Lok langsam voran.

Die EWK haben beide Rohrwände ausgebaut.

Der Rahmen wird an immer mehr Stellen grundiert und lackiert, so dass mittlerweile wieder viele Flächen in roter Farbe erstrahlen.

In Krefeld wurden nach dem Ausbau der Rohrwände durch die EWK der Feuerkasten und die Luftschächte in Angriff genommen. Dazu wurden die Luftschächte beide komplett demontiert, der Zustand befundet und beschlossen, beide Schächte neu anzufertigen. Die Mitarbeiter der EWK sind bereits dabei, die hierfür beschafften Bleche in Form zu bringen und zusammen zu bauen.

Durch uns konnte mit der Sanierung des Feuerkastens begonnen werden. Nach dem Abbau der letzten Luftklappen/Brennerklappen wurden alle jetzt zugänglichen Bereiche gründlich gereinigt. Dafür war schweres Gerät von Nöten, da verkohlte Ölreste von der Metalloberfläche abgestemmt werden mussten. Auch wurde der gesamte Feuerkasten genadelt und große Rostplacken der Verwertung zugeführt.

In Crailsheim ging es mittlerweile am gbs-uv weiter. Alles Holz inklusive des Fußbodens ist mittlerweile erneuert, als letzter Schritt wurde noch das Dach lackiert.

An der Einzelteilefront konnte endlich das Bremsgestänge der Lok gestrahlt werden. Die ersten fertigen Teile sind bereits grundiert worden und gehen dann zum Flächen auf Maß bringen und zur Erneuerung der Buchsen in eine Fachwerkstatt. Diverse, einzelne Armaturen, Teile, Handstangen, die längst grundiert im Lager harrten, konnten nun schwarz lackiert werden und sind damit bereits für den Anbau an der Lok.

 

02.04.2017:

In Krefeld konnte die EWK am Rahmen die entscheidenden Schritte zum Abschluss bringen. Die letzten Passschrauben sind mittlerweile auch hergestellt und werden in Kürze eingebaut.

Der vordere Stehkesselträger ist ausgebaut und wird erneuert werden. Die Flächen am Rahmen sind schon bearbeitet.

Der Ausbau beider Rohrwände wurde von uns vorbereitet. Die Schweißnähte wurden zum Ausbrennen der Rohrwände alle noch einmal genadelt und dann abgeschliffen. Hier ist jetzt die EWK am Zug. Eines der entscheidenden Teile, der Regler wurde samt Gestänge ausgebaut und der Aufarbeitung zugeführt.

Die klinisch reine Dampfmaschine wurde mit Zinkstaubfarbe angestrichen.

Auch der Pumpenträger erfreut sich mittlerweile der ersten Grundierung und wartet auf seinen Anstrich. Unter dem Kuppelkasten konnten Teile zur Aufnahme der Achsgabelstege ROT lackiert werden.

In Crailsheim wurde auch gearbeitet. Hier wurde am GBS die zweite Stirnwand komplett erneuert und somit ist der Wagenaufbau, was Holz und Stahl angeht, fast fertig. Damit sind ca. 70m² Holzplatten und 500 Schrauben erneuert. Als nächstes stehen hier Arbeiten an Dach und Boden an, sowie die Fahrwerksuntersuchung.

05.03.2017:

Besonderes Augenmerk der EWK liegt auch auf den Arbeiten zur Kessel HU. Hier konnten von uns Nadelarbeiten zum Ausbau der Rohrwände durchgeführt werden. Beide Rohrwände des Kessels werden von der EWK erneuert. Wir haben uns mit Blick auf die Zukunft und Langlebigkeit des Kessels dazu entschlossen. Für eine Revisionsperiode hätte man vielleicht auch noch einmal eine Reparatur der Rohrwände wagen können.

Doch da alle Rohre erneuert werden ist es wirtschaftlicher jetzt einmal großen Bahnhof zu machen, um dann in nächster Zeit viel Freude an einem guten generalsanierten Dampferzeuger zu haben. Natürlich schlagen die Rohrwände mit ungeplanten Mehrkosten zu Buche... unsere Spendenaktion aus dem vergangenen Advent wird damit mehr als aufgebraucht.

Angekommen in Krefeld ist nun auch das Material für den durch uns bei der Maxhütte beschafften Rohrsatz:

Das Vorlaufdrehgestell ist durch EWK weit gediehen und wird komplettiert und wurde durch uns grundiert und gefüllert:

Insbesondere am mittlerweile gut zugänglichen Rauchkammerträger und oberhalb der Zylinder wurden weitere Reinigungsmaßnahmen durchgeführt. Die Dreckschichten sind in manchen Ecken noch cm-dick:

29.01.2017:

Der Bereich unter den Zylindern, wo nachher das Drehgestell wieder seinen Platz findet, wurde weiter gereinigt: 

Die letzten Verkleidungsbleche der Dampfmaschine wurden demontiert und als Muster sofort zur Neubeschaffung in die Werkstatt weitergeleitet:

Die Achslagerführungsplatten wurden alle nachgeschweisst und auf Risse geprüft:

Die Rohrwände im Kessel wurden vermessen, vermutlich müssen beide erneuert werden:

Weitere Teile des Fahrwerkrahmens wurden grundiert:

22.01.2017

In Crailsheim wurde in der Zwischenzeit am Sekundärluftschacht weitergerbeitet:

Während in Krefeld letzte Farbe auf die Radsätze aufgebracht und der Rahmen des Drehgestells gefüllert wurde:

18.12.2016

Der Rahmen des Vorlaufdrehgestells ist mittlerweile durch EWK fertig bearbeitet. So konnten wir uns an die finale Reinigung und anschließend an die Grundierung machen:

08.12.:

Am Freitag 9.12. und am Freitag 16.12. nehmen wir mit unserem Projekt an einer Aktion der Sparkasse Nürnberg teil. Alle Spenden bis 200€, die uns über Betterplace.org an einem der beiden Freitage ab 10Uhr erreichen, werden von der Sparkasse verdoppelt - also bitte spenden Sie! Mit 100 € Spende kommen uns dann 200 € zugute...:

 

04.12.2016

In Krefeld geht es an den Radsätzen weiter. Nach Grundierung und Füller konnte jetzt auch schon Endlack aufgebracht werden:

In Crailsheim wurde durch eines unserer Mitglieder mittlerweile der neue Boden für unseren Gbs angeliefert:

23.11.2016

Am Wochenende wurde weiter in Krefeld gearbeitet. Die Kuppelradsätze sind jetzt alle grundiert und teilweise schon mit Füller lackiert:

06.11.2016

In den vergangenen Tagen wurde sowohl in Krefeld als auch in Crailsheim gearbeitet.

In Krefeld konnten die Kuppelradsätze weiter grundiert werden. Die EWK hat noch einige Risse an den Speichen geschweißt:

In Crailsheim konnten am Gbs die letzten vier aufwändigen Felder der Wagenseite angegangen und bis Einbruch der Dunkelheit am zweiten Tag auch verschlossen und lackiert werden. Selbst die Schubfeldfenster sind in einem ersten groben Schritt wieder eingebaut. Damit sind wir kurz vor der Fertigstellung der Wagenkastensanierung und planen parallel die Erneuerung des Bohlenfußbodens sowie die technische Hauptuntersuchung des Fahrwerks und der Bremse.

 

30.10.2016

Die Kuppelachsen wurden von Flugrost befreit und es wurde mit dem Grundieren begonnen. Bei der Anzahl an Speichen hält das verhältnismäßig lange auf.

Weiter sind da schon die nicht angetriebenen Achsen des Drehgestell und die Adamsachse. Hier konnte Lackfüller aufgetragen werden.

12.10.2016

Die frisch eingetroffenen Radsätze des Drehgestell und der Adamsachse wurden grundiert. Die Radsätze wurden in den vergangenen Wochen in einer Fachwerkstätte neu bereift:

Die EWK hat mittlerweile die neuen Tragbuchsen der Klobenstangenführung in das Gehäuse gepresst. Das Drehgestell ist weiterhin in Bearbeitung, ebenso die Passschraubenbaustelle im Rahmen:

Als nächstes sollen die großen Kuppelradsätze grundiert werden, diese sind ebenfalls von der externen Bearbeitung zurück:

21.09.2016

Mittlerweile sind wir auch wieder regelmäßig in Krefeld Samstags vor Ort. Der Kuppelkasten unter dem Führerhaus erfreut sich der ersten roten Farbe:

Die EWK hat fleißig weiter am Vorlaufdrehgestell gearbeitet. Mühevoll wird hier, die vorhandene Substanz erhaltend, in filigraner Arbeit der finale Schliff herbeigeführt. Die Aufschweißungen an den Achslagerführungen werden auf Maß gebracht, nachdem viel Material aufgeschweißt werden musste. Immer wieder muss gemessen werden, um die exakte Geometrie zu erreichen. Man beachte, auch hier wird im Genauigkeitsbereich von Zehntel-Millimeter gearbeitet:

In Crailsheim geht es auch am Gbs weiter. So sind Risse an der Schiebetürführung geschweißt, die restlichen Holzplatten, die noch eingebaut werden müssen, bereits grundiert und die Sichelfläche an der Stirnseite geschliffen:

30.08.2016

In den letzten Wochen wurde weiter intensiv, teilweise auch mehrere Tage unter der Woche, an unserem Gbs in Crailsheim gearbeitet. Ein Großteil der Seitenwände konnte bereits ausgetauscht werden, verbunden mit der Sanierung des Metallgerippes. Noch drei Arbeitstage werden nötig sein, dann sind die kompletten Seitenwände ausgetauscht.

Allerdings warten dann schon die nächsten Arbeiten auf uns. Der Holzboden wird jetzt ebenfalls komplett getauscht. Danach kommen die Instandsetzung und Aufarbeitung der Radsätze, Bremsanlage, Fahrwerk und Rahmen.

26.07.2016

Da sich die EWK aktuell im der wohlverdienten Sommerpause befinden, konzentrieren wir uns auf die Arbeiten in Crailsheim in den nächsten Wochen.

Der vergangene Samstag stand ganz im Zeichen unseres Güter- und zukünftigen Begleitwagens Gbs-uv 254. Zur Erinnerung: ein Wagentyp, der von der DB in den 60er Jahren „aufgebohrt“ wurde, um in Reisezügen mitlaufen zu können. So ist er mit Dampfheiz- und 1kV-Leitung ausgestattet und für das Einstellen in Reisezügen bis 120km/h zugelassen. Der perfekte und historisch authentische Werkstatt- und Begleitwagen, in dem bei über 20 Tonnen zulässiger Zuladung auch diverse Vorräte ergänzend mitgeführt werden können.

So ging es stramm am frühen Samstag mit dem Ausladen des neuen Holzes, gespendet von der Firma Roeren in Krefeld, los. Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle!

Aufgerissen war dann schnell, Zeit kosten dann als Erfahrung auch für die weiteren Flächen die Details. Stahlrahmen schleifen, grundieren, Leisten auf Maß bringen und bohren, verschrauben, verkitten und zum Schluss das Holz mit Primer behandeln.

13.07.2016

Die Treib-/Kuppelradsätze sind gestrahlt und wurden die Tage abgedreht und fertig bearbeitet. In der von der EWK beauftragten Fachwerkstatt konnten wir den Fortschritt der Arbeiten dokumentieren:

Es werden jetzt noch die Schenkel der Kropfachswelle überarbeitet und dann gehen die Radsätze zurück nach Krefeld. Wir schauen der Lackierung und dem strahlenden Rot auf den Speichen ungeduldig entgegen!

Auch in Krefeld gehen die Arbeiten voran. So konnte eine ganze Palette mit diversen Bauteilen vom Zylinder bearbeitet werden. Auch die Teile der Einströmung, die aufgearbeitet werden können, müssen gereinigt werden. Nadler und Flex stehen hier samstags während unseren Arbeitseinsätzen häufig im Dauereinsatz:

In Crailsheim gehen die Arbeiten an Einzelteilen der Lok sowie an unserem GBS weiter:

Die neuen Zughaken für den Gbs wurden ebenfalls angeliefert und können eingebaut werden:

Am Sekundärluftschacht ging es auch voran. Die neuen Verkleidungsbleche sind angepasst, Isoliermaterial liegt bereit und die weiteren Arbeitsschritte sind definiert:

19.06.2016

Die Radsätze der Lokomotive sind mittlerweile in verschiedenen Fachwerkstätten zur Aufarbeitung.

Die Rauchkammer ist mittlerweile auch von der alten Farbe befreit. Im Zuge der Kesseluntersuchung stehen noch einige Arbeiten an und in der Rauchkammer an, teilweise müssen dort Bleche auch ausgetauscht werden.

Die Windleitbleche sind mittlerweile beide abgebaut...

...und befinden sich nun in Crailsheim und werden dort in der eigenen Werkstatt saniert. Auch hier hatte über die Jahrzehnte der Rost gefressen:

Unterdessen geht auch die Sanierung des Feuergeschränks in Crailsheim weiter:

02.06.2016

Auch in Crailsheim geht es voran. So sind 90% der unzähligen kleinen Kupferleitungen, die Manometer und Armaturen versorgen, gereinigt und für den Anbau bereit. Parallel wurden weitere Dampf- und Speiseleitungen mit Isolierband fertiggestellt und sind nun bereit für Lackierung und Montage.

Als nächstes Einzelprojekt wurde die Sanierung der Feuertür, des sogenannten Sekundärluftschachtes begonnen. So ist der Schacht in seine wesentlichen Einzelteile zerlegt und wird gerichtet und mit neuer Isolierung versehen.

18.05.2016

Der Kuppelkasten unter dem Führerstand wurde mittlerweile grundiert:

Die Pufferbohle wurde bereits mit roter Farbe versehen, nun kann EWK mit dem Einbau der Zugkaken beginnen. Die grundierten Federspannschrauben wurden mit roter Farbe versehen, sie sind jetzt auch bereit für den Einbau:

In Crailsheim wurden die Verkleidungsbleche der Einströmrohre, die in Krefeld demontiert wurden, geschweißt und saniert. Außerdem wurde die Heizzuleitung der Ölsteigleitung des Tenders isoliert und diverse kleine Kupferleitungen gesichtet, für den Anbau gereinigt und neu beschriftet:

14.04.2016

Sowohl in Krefeld als auch in Crailsheim sind Fortschritte zu verzeichnen. In Krefeld gehen die Reinigungsarbeiten weiter:

Seitens EWK befindet sich der Federausgleich kurz vor Fertigstellung. Dieser war in einem sehr schlechten Zustand und es musste deutlich mehr Aufwand betrieben werden als geplant. Im Rahmen werden durch Mitarbeiter der EWK Passschrauben erneuert und die Bohrungen ausgespindelt. Die gesamte Lok ist komplett ausgerichtet und exakt in Waage gestellt worden um den Rahmen nun zu vermessen.

In Crailsheim wurde mittlerweile der Öltank mit einer ersten Schicht Füller versehen und ist nun zumindest wieder schwarz. Am Gbs wurde begonnen die schadhaften Holzplatten auszubauen, hier müssen wir höchstwahrscheinlich sehr viel austauschen. Die Verkleidung der Einströhmung wurde ebenfalls in Crailsheim ausgebessert und gereinigt.

03.04.2016

In Krefeld geht es unermüdlich an der Lok weiter. Der Bereich hinter der Speisepumpe und die Rauchkammer selbst konnte gereinigt werden. Die Mitarbeiter der EWK haben sowohl Pumpe als auch die restlichen Teile der Einströhmrohre abgebaut. Dazu musste der Lok das linke Windleitblech abgenommen werden. Es ruht jetzt sicher unter der Lok:

Auch in Crailsheim geht es voran. Der Öltank konnte mittlerweile grundiert werden:

25.03.2016

Am Wochenende vor Ostern wurde auch in Krefeld gearbeitet. Die Verkleidungsbleche um die Einströmrohre sowie die zu erneuernden Teile der Einströmung wurden ausgebaut:

Am Rahmen standen weitere Reinigungsarbeiten an:

23.03.2016

Heute vor 62 Jahren wurde übrigens unsere 01 1104 mit Neubaukessel in Dienst gestellt. Der Tag der vorausgegangenen Abnahme im AW Braunschweig war der 11. März 1954:

06.03.2016

Im Fokus sind weiterhin die Reinigungsarbeiten am Rahmen, wobei hier Land in Sicht ist und zukünftig auch immer wieder grundiert werden kann. So am Samstag z.B. die Pufferbohle, die damit für den Einbau der Zugeinrichtung vorbereitet ist.

Die EWK konnte am Vorlaufdrehgestell Schweiß- und Nietarbeiten ausführen, am Rahmen die schadhaften Gleitplatten der C-Achse ausbauen und die Federspannschrauben fertigstellen:

In Crailsheim wurde zeitgleich – schon die ganze Woche – an Einzelteilen und am Gbs gearbeitet. So sind Steuerventil, Luftabsperrhähne, Heizungsventile demontiert und der Aufarbeitung, teils bei Dritten, teils in der eigenen Werkstatt zugeführt. Auch konnten vom Bremsgestänge Kleinteile gestrahlt sowie einige noch im Arbeitsvorrat liegende Rohrleitungen gereinigt werden. Die Radsatzwellen sowie die Kuppelhaken wurden rissgeprüft.

28.02.2016

Ein kurzer Rückblick ins Jahr 2006, als 01 1104 noch auf Ihre Aufarbeitung wartete:

Unter Schwestern in Heilbronn.

Posted by Faszination Dampf e.V. on Sonntag, 28. Februar 2016

 

21.02.2016

Von einem Sachverständigen wurde im Auftrag der EWK der gesamte Rahmen der Lok auf Schäden und Risse untersucht. Hier kann jetzt entsprechend dem Ergebnis die EWK richtig loslegen um die gefunden Risse zu beheben. An der C-Achse müssen die Gleitplatten (Frästeile) am Rahmenausschnitt und der Träger der vorderen Stehkesselauflage muss erneuert werden, was uns als Verein wieder vor eine erneute finanzielle Hürde stellt.

Der linke Zylinder wurde durch EWK aufgebohrt:

Das Vorlaufdrehgestell ist nun gereinigt. EWK hat bereits angefangen mit der Ausbesserung der einzelnen Schäden:

Man meint schon mal, es gäbe jetzt keine Stellen mehr an der Lok, wo noch Spuren des Betriebsdienstes vergangener Tage zu finden wären. Und dann fällt das Auge doch wieder auf Teilbereiche, die noch gereinigt werden müssen.

In Crailsheim ging es parallel weiter auf dem Öltank. Der Bereich der Ölklappen steht nun endlich kurz vor der Endreinigung. Zudem wurden weitere Durchrostungen geschweißt. Unser Gbs-uv 254 konnte als provisorischer Aufenthaltsraum in Betrieb genommen werden.

14.02.2016

Die Arbeiten in Krefeld gehen weiter voran. Der Schwingenträger rechts ist mittlerweile auch in den unzugänglichen Ecken von Dreck und Schmutz befreit.

Das Vorlaufdrehgestell wurde umgedreht, da der Schmutz so hartnäckig ist, dass er nach dem Sandstrahlen noch mühsam von Hand entfernt werden muss.

EWK hat mittlerweile die Schieberkörper-Rohlinge bearbeitet, die Schieber stehen kurz vor der Fertigstellung.

Auf weitere Befundung und Aufarbeitung durch EWK wartet das Gestell der Nachlaufachse.

06.02.2016

Im aktuellen Eisenbahn-Kurier 03/2016 ist übrigens ein Bericht über unser Projekt abgedruckt, also wer am Bahnhof mal...

Posted by Faszination Dampf e.V. on Samstag, 6. Februar 2016

 

01.02.2016

Sowohl in Krefeld als auch in Crailsheim wurde weitergearbeitet. So ist in Crailsheim nun unser Gbs uv 254 angekommen. Die Beschädigung des Holzes wurde aufgenommen und die auszutauschende Bereiche abgemessen, damit diese während der anstehenden Hauptuntersuchung ausgebessert werden können:

In Krefeld konnten weitere Reinigungsarbeiten am Rahmen durchgeführt werden.

Das Vorlaufdrehgestell ist zerlegt und befundet, es muss an einigen Stellen neu verschweißt und vereinzelt mit neuen Nieten versehen werden. Aber auch diese Arbeit ist für die EWK kein Problem:

Fertig sind mittlerweile auch die Kreuzkopfbolzen, dazu wurden unter anderem die Muttern überarbeitet und mit neuem Gewinde versehen. Die korrekte Beschriftung der Mutter des mittleren Kreuzkopfbolzens ist für EWK selbstverständlich:

11.01.2016: Auch nach dem Jahreswechsel wurde fleißig weitergearbeitet.

So wurden in Crailsheim am Öltank weitere Reinigungsmaßnahmen durchgeführt und einzelne Schäden und Rostlöcher an der Verkleidung ausgebessert:

Das Bremsgestänge ist mittlerweile vollständig zerlegt und wurde nun sandgestrahlt:

An der Lok selbst in Krefeld sind auch laufend Fortschritte zu verzeichnen. So wurde durch EWK das Vorlaufdrehgestell und das bisher noch nicht zerlegte Gestell der Nachlaufachse zerlegt. Der Rahmen des Drehgestells wurde bereits sandgestrahlt:

Die neu angefertigten Passschrauben der Achsgabelstege sind größtenteils eingepasst:

Der defekte, rechte Kuppelzapfen der A-Achse wurde ausgepresst, EWK wird einen neuen Zapfen fertigen und einbauen: